Archive for Februar, 2007

Pi vierteln

Montag, Februar 5th, 2007

pansen: sollen wir mal ein näherungsverfahren für pi testen?

pansen: bei dir?

bloemsche: und wie?

pansen: wir werfen eine nadel

pansen: also ziemlich oft

bloemsche: und teilen die anzahl

pansen: jap

bloemsche: der nadeln die den viertelkreis treffen

pansen: nee

bloemsche: durch die anzahl der äußeren

pansen: das können wir auch machen

pansen: das ist übrigens eine näherung für pi/4

bloemsche: bla bla

pansen: wir zeichnen parallele linien im abstand von 1 cm

bloemsche: wir können auch den umfang deines arsches messen

pansen: und nehmen eine nadel der länge 1/2 cm

bloemsche: indem wir nadeln drauf werfen

pansen: und wenn sie eine der linien schneidet

bloemsche: ja?

pansen: trinken wir einen tequila sunrise

bloemsche: kewl

bloemsche: das machen wir!

pansen: die gesamtanzahl durch die tequilas gibt dann die näherung für pi

bloemsche: und je öfter man dieses experiment wiederholt

pansen: desto genauer wird die schätzung

pansen: näherung*

bloemsche: desto egaler wird uns pi

pansen: LOL

pansen: das coole an dem experiment ist

pansen: ein furzknochen hat irgendwann achzehnhundert irgendwas tatsächlich 5000mal eine nadel geschmissen

pansen: immerhin hatte er damit eine (oder zwei?) nachkommastellen richtig

bloemsche: großartig.

pansen: ich denke eher eine

bloemsche: nach 5000 tequila sunrise kenn ich auch noch etwa 1 oder 2 nachkommastellen

pansen: ich kenn dann nur noch die 1 oder 2 hirnzellen, die dir bleibebn

bloemsche: häh?

bloemsche: bier!

pansen: titten

bloemsche: jo, und pommes

Chicks (and Eggs)

Montag, Februar 5th, 2007

(gefunden auf squeaker.net im Brainteaser-Forum)

In ihrem Artikel ‚Chickens, Eggs, and Causality, or Which Came First?‘ im American Journal of Agricultural Economics (AJAE) gingen die Herren Thurman und Fisher dieser Frage unter Verwendung dynamischer Regressionsmodelle nach. Dabei wurde eine abhängige Variable EIER auf die zeitverzögerten Variablen EIER und HÜHNER regressiert und anschließend wurden entsprechende Hypothesentests durchgeführt. Das Ergebnis: die Eier waren zuerst da.

Untermauert wird dieses Resultat durch die Frage nach dem Ostergeschenk an die erste Hühnergeneration auf dieser Welt. Nimmt man an, dass der Osterhase den Brauch mit dem Verstecken von bemalten Eiern konsequent von anfang an durchgezogen hat, kann die Antwort nur ‚bemalte Eier‘ lauten. Nimmt man weiters an, dass diese bemalten Eier nicht von der ersten Hühnergeneration selber gelegt worden sind (keiner verschenkt Geschenke, die dem Beschenkten schon vorher gehören, schon gar nicht der Osterhase) kommt man unweigerlich zu dem Ergebnis, dass die Eier zuerst da gewesen sein müssen.

Ein nettes Nebenprodukt dieses Gedankenspiels ist die Erkenntnis, dass die Existenz des Osterhasen (die ja nur mit dem Verstecken von bemalten Eiern zu rechtfertigen ist) nicht mehr notwendigerweise mit der Existenz von Hühnern verknüpft werden muss. Das könnte uns auch einen Schritt näher an die Beantwortung der Frage „Woher hat der Osterhase seine Eier?“ bringen. Von den Hühnern nicht. Zumindest nicht ursprünglich. Dann schon eher von Thielmann’s Zwischenform (siehe oben).

osterhase